Software für Berufscodierung · Pilotprogramm

Berufscodierung beschleunigen. Fachlich entscheiden.

Die Software unterstützt die strukturierte Codierung freier Berufsbezeichnungen für Fachabteilungen, Forschungsprojekte und Dienstleister bei KldB 2020, ESCO und ISCO-08 – mit Modellvorschlägen, fachlichem Review und prüfbarem Export.

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Klassifikationssysteme in einem Workflow
CSV · XLSX
Bestehende Daten ohne Systemwechsel übernehmen
Modell + Mensch
Vorschläge beschleunigen, fachliche Kontrolle behalten
Auditierbar
Entscheidungen und Modellversionen dokumentieren

Ein vollständiger Codierprozess

Von der Arbeitsdatei bis zum geprüften Ergebnis

Die Software unterstützt nicht nur eine einzelne Modellabfrage. Sie bildet die organisatorischen Schritte eines Codierprojekts ab: Daten vorbereiten, Regeln festlegen, Arbeit verteilen, Entscheidungen prüfen und Ergebnisse in die Ausgangsdatei zurückführen.

Datei & Daten

Zuerst wird aus einer Datei ein belastbar vorbereitetes Projekt

Der Einstieg bleibt bewusst nah am bestehenden Arbeitsablauf. Es muss kein neues Datenformat erfunden werden: Eine vorhandene CSV- oder Excel-Datei genügt.

Datei

CSV- oder XLSX-Datei hochladen

Die vorhandene Arbeitsdatei bleibt der Ausgangspunkt. CSV-Dateien werden auf Zeichencodierung und Trennzeichen geprüft; bei XLSX-Dateien wählen Sie das relevante Tabellenblatt. Eine Vorschau zeigt Spalten und Beispielzeilen, während die Originaldatei unverändert gespeichert bleibt.

Datenzuordnung

Jobtitel und fachlichen Kontext festlegen

Die Software schlägt die wahrscheinlichste Spalte mit Berufsbezeichnungen vor. Zusätzlich können bis zu zwölf Kontextspalten ausgewählt werden – etwa Branche, Tätigkeit oder Organisationseinheit. Diese Informationen erscheinen später direkt im jeweiligen Prüffall.

Vorabprüfung

Datenqualität und Aufwand vor dem Start einschätzen

Noch vor der Projekterstellung werden leere, nummernartige oder ungewöhnlich lange Angaben sichtbar. Identische Berufsbezeichnungen werden zusammengefasst. Auf dieser Basis schätzt die Anwendung, wie viele Fälle voraussichtlich manuell geprüft werden müssen und wie viel aktive Bearbeitungszeit dafür anfällt.

Die Vorabprüfung macht Datenqualität und erwarteten Prüfaufwand sichtbar, bevor das Projekt startet.

Projekt & Team

Regeln einmal festlegen, dann kontrolliert zusammenarbeiten

Vor dem Start wird entschieden, welche Taxonomie gilt, wie viel manuelle Kontrolle notwendig ist und wie die Aufgaben im Team verteilt werden. Diese Regeln bleiben am Projekt dokumentiert.

Projektregeln

Klassifikationsschema und Qualitätssicherung konfigurieren

Pro Projekt wählen Sie KldB 2020, ESCO und/oder ISCO-08. Außerdem legen Sie fest, ob jeder Fall von einer, zwei oder drei Personen unabhängig geprüft werden soll und welcher Anteil sicherer Modellergebnisse zusätzlich als QA-Stichprobe kontrolliert wird.

Aufgabenverteilung

Feste Zuteilung oder gemeinsamer Pool

Bei einer festen Zuteilung erhält jede Person vorab definierte Fälle. Im dynamischen Pool übernimmt jede Prüferin und jeder Prüfer automatisch den nächsten freien Fall. Schnellere Mitarbeitende können dadurch mehr Aufgaben bearbeiten, ohne dass Fälle doppelt vergeben werden.

Wiederkehrende Projekte

Konfiguration als Vorlage speichern

Klassifikationssysteme, Kontextspalten, Reviewregeln, Team und Verteilungsmodus lassen sich als Projektvorlage sichern. Wiederkehrende Befragungen oder monatliche Datenlieferungen starten so mit denselben nachvollziehbaren Regeln.

Projektstart

Mitarbeitende anlegen und persönliche Links teilen

Die Namen der beteiligten Prüfer werden direkt im Projekt hinterlegt. Nach der Klassifikation erzeugt die Anwendung für jede Person einen eigenen, 30 Tage gültigen Review-Link. Er kann kopiert, über den üblichen Kommunikationsweg geteilt und bei Verlust sicher erneuert werden.

Jede Person erhält einen eigenen Review-Link und eine unabhängige Aufgabenqueue.

Persönlicher Review

Eine klare Oberfläche für schnelle, fachliche Entscheidungen

Die KI ordnet vor. Die Entscheidung bleibt bei den Menschen, die den fachlichen Kontext verstehen. Deshalb ist die Review-Oberfläche auf konzentriertes Arbeiten statt auf technische Modellparameter ausgelegt.

Persönlicher Zugang

Direkt mit der eigenen Aufgabenqueue beginnen

Über den persönlichen Link gelangt jede Person unmittelbar in ihren Arbeitsbereich. Projektname, eigener Fortschritt und offene Fälle sind sofort sichtbar. Entscheidungen und aktive Bearbeitungszeiten werden eindeutig der jeweiligen Person zugeordnet.

Arbeitsoberfläche

Fall für Fall fachlich codieren

Im Review sehen Mitarbeitende die Berufsbezeichnung, ausgewählte Kontextangaben und die drei stärksten Modellvorschläge. Ein Vorschlag kann per Klick oder Tastatur übernommen werden. Wenn nichts passt, steht die vollständige Katalog- und Synonymsuche zur Verfügung.

Unsichere Fälle

Nicht alles in einen Code zwingen

Mehrdeutige Angaben, zu wenig Informationen oder Inhalte außerhalb des Schemas können ausdrücklich markiert werden. Prüfer können Notizen hinterlegen, einen Fall zurückstellen und die zuletzt getroffene Entscheidung erneut öffnen und korrigieren.

AdaptivKurze Code-Batches, ähnliche Titel und zufällige Wechsel kombiniert.

Gleiche KI-CodesFälle mit demselben ersten Modellvorschlag werden gebündelt.

Ähnliche JobtitelTextuell besonders ähnliche Berufsbezeichnungen folgen aufeinander.

ZufälligEine stabile persönliche Reihenfolge reduziert Reihenfolgeeffekte.

Vorschläge beschleunigen die Arbeit; Katalogsuche, Notizen und Sonderfälle halten die fachliche Entscheidung offen.

Steuerung & Qualitätssicherung

Fortschritt messen und Unterschiede sichtbar klären

Bei mehreren Beteiligten genügt ein einfacher Fortschrittsbalken nicht. Die Projektleitung sieht, wie gearbeitet wird, wo Unsicherheit entsteht und welche Fälle noch eine finale Entscheidung benötigen.

Fortschritt & Statistik

Arbeitsstand und Qualität im Blick behalten

Die Projektübersicht zeigt offene und abgeschlossene Reviews, zurückgestellte Fälle, finale Codes und offene Konflikte. Für jede Person werden aktive Gesamtzeit, Durchschnitt, Median, P90, Codes pro Stunde und die Übereinstimmung mit dem ersten Modellvorschlag ausgewiesen – zusätzlich aufgeschlüsselt nach Schema, Arbeitsmodus und Tag.

Interrater-Qualität

Unabhängige Bewertungen vergleichbar machen

Bei Mehrfachreviews werden Übereinstimmungsrate und Cohen’s Kappa automatisch berechnet. Häufige Abweichungspaare zeigen, an welchen Stellen das Klassifikationsschema oder die Arbeitsanweisung fachlich geschärft werden sollte.

Konfliktklärung

Abweichende Entscheidungen final auflösen

Entscheiden Prüfer unterschiedlich, erscheint der Fall in einer eigenen Konfliktqueue. Dort stehen alle manuellen Entscheidungen, Kommentare und die Modell-Top-3 nebeneinander. Die Projektleitung legt anschließend den finalen Code oder einen begründeten Sonderstatus fest.

Abweichende Entscheidungen werden nicht verdeckt, sondern nachvollziehbar gegenübergestellt und abschließend geklärt.

Abschluss & Export

Die finale Codierung kommt in die ursprüngliche Datei zurück

Am Ende steht kein isoliertes Dashboard, sondern eine weiterverwendbare Arbeitsdatei. Die Software ergänzt die Ausgangsdaten um die finalen Codes und alle Informationen, die für Nachvollziehbarkeit oder spätere Auswertungen benötigt werden.

Ergebnisdatei

CSV bleibt CSV, XLSX bleibt XLSX

Originalspalten und Zeilen bleiben erhalten. Die Codierergebnisse werden in zusätzlichen Spalten an dieselben Datensätze angefügt.

Ergänzte Informationen

Mehr als nur ein Klassifikationscode

Exportiert werden unter anderem Code, offizieller Titel, Reviewstatus, Entscheidungsart, Herkunft, Prüfer, Kommentare sowie Modellversion und Modellscore.

Audit-Trail

Ein separater Export für die Prüfung

Alle manuellen Entscheidungen und Konfliktlösungen können zusätzlich als Audit-CSV heruntergeladen werden – einschließlich Notizen, Arbeitsmodus und aktiver Bearbeitungszeit.

Die Ausgangsdatei wird um Codes, Status und Provenienz ergänzt; ein separater Audit-Export dokumentiert die Prüfung.

Persönlich begleitetes Pilotprogramm

Die Software mit einem echten Datensatz erproben

Das Pilotprogramm richtet sich an Organisationen, die Berufsbezeichnungen heute manuell, tabellenbasiert oder mit uneinheitlichen Einzellösungen codieren.

Beispieldatensatz prüfen lassen

Im Pilot enthalten

  • Gemeinsame Prüfung von Datenstruktur und Zielsystem
  • Einrichtung eines ersten realen Codierprojekts
  • Konfiguration von Review- und Qualitätsregeln
  • Persönliche Einführung der beteiligten Prüfer
  • Begleitung bis zum ersten Ergebnis- und Audit-Export

Begrenztes Pilotprogramm

Passt die Software zu Ihrem Codierprozess?

Für eine erste Einschätzung genügen das gewünschte Klassifikationssystem, die ungefähre Datenmenge und eine kurze Beschreibung des bisherigen Ablaufs.

Nur wenige Plätze · persönlich begleitet · unverbindliche Erstprüfung